Mit der Weiterentwicklung der von der EU vorgeschlagenen Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte und der Verpflichtung großer globaler Marken zu „Netto-Null-Kohlenstoff"-Versprechen hat sich die grüne Revolution in der Outdoor-Branche von einem Marketingkonzept zum Kern der Lieferkette entwickelt. Der ökologische Fußabdruck eines Produkts wird in Zukunft zu einer kritischen Schwelle für den Eintritt in internationale Märkte werden.
Die neuen Vorschriften konzentrieren sich nicht nur auf den Recyclingmaterialgehalt und die Recyclingfähigkeit des Produkts selbst, sondern bewerten auch seinen gesamten CO2-Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus, einschließlich Rohstoffbeschaffung, Produktionsenergieverbrauch, Transportlogistik und Entsorgung am Ende der Lebensdauer. Dies stellt eine erhebliche Herausforderung für die traditionelle Zeltherstellungsindustrie dar, die stark auf petrochemische Materialien wie Nylon und Polyester angewiesen ist.
Führende Unternehmen unternehmen aktive Schritte. Berichten zufolge haben einige chinesische Hersteller begonnen, mit Materialtechnologieunternehmen zusammenzuarbeiten, um biobasierte Stoffe und fluorfreie, umweltfreundliche, wasserdichte Beschichtungen zu entwickeln und Produktionsprozesse zu optimieren, um Energieverbrauch und Abwasser zu reduzieren. Unternehmen wie Kaima Outdoor haben außerdem erklärt, dass sie Arbeitsgruppen zur Bewertung und Integration erneuerbarer Materialien eingerichtet haben, mit dem Ziel, ihren Kunden „grüne Produktlösungen“ anzubieten, die den zukünftigen Vorschriften entsprechen. Dieser Übergang ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine wichtige Chance für die Branche, sich neu zu strukturieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig auszubauen.
25. September 2025 - VON ADMIN
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